Wir
radeln zum Golfplatz und lassen dort unserer Räder
stehen. Am Christlessee vorbei erreichen wir
die
Brücke über die Trettach. Dort bleiben
wir am westlichen Ufer und kommen nach wenigen
Metern
zu den Grundmauern der ehemaligen, eiserenen Brücke.
Rechter Hand finden wir einen großen Lawinenstrich
(siehe Bild unten), in dem gut sichtbar der alten
Viehauftrieb hinauf
zum Gund (Hintere Ringersgundalpe) beginnt. Bei
der Jagdhütte folgen wir dem Pfad in Richtung
Norden zum Mittelgund, wo wir noch die Grundmauern
der abgebrannten Alphütte finden. Beim Brotzeitmachen
ist hier Vorsicht geboten, denn Kreuzottern sind
hier keine Seltenheit. Nun führt der Weg hinüber
zu den Lawinenverbauungen am Gündle und von
dort steil und ungemütlich hinab über
das Gierenbad (uralter Ahorn - steht der noch?)
zum Burgstall. Bei einem Einbruchskrater, der Schmalgrube
genannt wird, betreten wir wieder die Wiesen
am
Golfplatz.
Variante:
Bei der Jagdhütte kann man nach Süden
abbiegen, wo uns ein Pfad auf den Vorderen Wildgundkopf
führt. Unterhalb des Gipfels fanden wir um
1990 noch Drahtseile, die von einem Manöver
der Gebirgsjäger
kurz nach dem 1. Weltkrieg stammten. |
| Bilder: |
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| - Himmelschrofen mit Ringertsgundalpe |
| Links: |
- Ringersgundalpe
- Himmelschrofen |
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* Anmerkung
Die Bertouren, die hier vorgeschlagen werden, sind
meistens nur für sehr geübte Bergsteiger
geeignet. Die Wege, falls eine da sind, sind fast
nie markiert und man muss ein bergerfahrenes Auge
besitzen, um sie von den Trittpfaden der Gemsen und
Hirsche unterscheiden zu können. Alpine Gefahren
sollte man frühzeitig erkennen können! |
| Literatur: |
Karte der Allgäuer-
und Lechtaler Alpen -
1: 25000, Dt.-Österreich. Alpenverein, 1924 |
| Alpenvereinsführer,
Allgäuer Alpen von Heinz Groth, München
1951 |
Stand:
28.01.2009
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