Im Jahre 1361 wurde Rubi in der Teilungsurkunde der Brüder
Oswald und Marquart von Heimenhofen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1621 zählte man in Rubi 23
Feuerstätten. Eine Zahl, die sich
über die Jahrhunderte nur wenig veränderte. 1636 wurde mit dem Bau der St.-Anna-Kapelle begonnen. Schon früh, nämlich ab dem 15.
Jahrhundert sind Verträge mit Oberstdorf und
Langenwang vorhanden, bei denen es meist um die
Sicherung der Trettach oder um die Nutzungsrechte
in der Rubinger Oy ging. Mitte des 15. Jahrhunderts hatte das Hochstift von Augsburg fast den gesamten Ort in seinen Besitz gebracht. 1972 kam er zusammen mit Schöllang
zum Markt Oberstdorf.
Laut Steiner könnte der Name auf das lateinische
"rovina" (=Muhre) einem Lehnwort unserer
vorgermanischen Bevölkerung zurückgehen.
Demnach wurde er bei der "Landnahme" durch
die eingewanderten Alemannen übernommen.
Interessant ist auch der Hinweis auf eine kleine
Ortschaft die vor dem Dreißigjährigen
Krieg norwestlich von Rubi am Fußweg zur Schöllanger
Burg lag und Berg genannt wurde.
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