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Der Riefenkopf (1849 m)

und das Riefenköpfle (1664 m)

Beschreibung und Lage:

Von dem Bergkamm, der von der Höfats über den Hüttenkopf und das Hahnenköpfle in Richtung Oberstdorf zieht und das Oytal vom Dietersbachtal scheidet, ist der Riefenkopf mit seinem kleinen, grasigen Vorgipfel, dem Riefenköpfle (1564 m), der nördlichste deutlich erkennbare Gipfel. Der latschenbewachsene, teils felsige Hauptgipfel bietet eine schöne Aussicht auf die ringsumliegenden Berge, auf den Seealpsee und auch auf den Oberstdorfer Talkessel. Auf der Nordostseite liegt das Blattners Gündle.

Der 1728 erstmal erwähnte Berg wird manchmal Rieffenkopf (Steiner) oder auch Riffenkopf (Alpenvereinskarte) geschrieben. Der Vorgipfel wird manchmal auch "Üf dr Platte" bezeichnet.

Der Name Riefenkopf stammt entweder vom Familiennamen Rief ab, nach dem der benachbarte Rieffenschwand benannt ist oder er ist walserischen Ursprungs, denn bei dem starken Walsereinschlag in Gerstruben ist eine Ableitung vom walserischen Rüfi (= Mure, Geröllrinne) nicht völlig ausgeschlossen.


Der Riefenkopf vom Hahneköpfle aus gesehen
Erschließung:

Da der Gipfel nur ein wenig südlich des Hahnenköpfles liegt, ist der Anmarsch über das Oytal bzw. über Gerstruben, der dortigen Beschreibung zu entnehmen. Am Sattel zwischen den beiden Tälern findet sich ein kleines Steiglein, das nach Norden in die Latschen hineinführt. Kurz vor dem kleinen Gipfelaufbau muss man hin und wieder auch die Hände zu Hilfe nehmen.


Der Bergkamm zwischen Oytal und Dietersbachtal vom Riefenköpfle bis zur Höfats vom Ort (oben) aus gesehen

Der Riefenkopf vom Gebiet des Christlessees aus gesehen.
Weitere Links:
Täler und Flüsse: Oytal, Dietersbachtal
Ortschaften: Gerstruben
Alpen und Alphütten: Blattners Gündle, Lugenalpe, Gerstruber Älpele
Berge: Höfats, Hahnenköpfle (siehe Wegbeschreibung)
Kartenausschnitt: Oytal-Mitte, Dietersbachtal
Tourenbeschreibung: Um den Hinteren Riefenkopf (extern - sehr gut!)
Bergasthöfe: Berggasthof Riefenkopf (extern)
Literatur:
Flurnamen, Steiner, S.
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S.
Bergnamen, Steiner, S. 161
Stand: 08.03.2009
 
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