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Oberstdorfer Berge: Die Krottenspitze (2553 m)

und der Krottenspitzengrat

Beschreibung und Lage:

Die markante Berggruppe mit ihren vielen, immer größer werdenden Zacken und Spitzen ist von Oberstdorf gut zu sehen. Sie liegen etwas östlich hinter dem Fürschießer und der Krottenspitzengrat ist eigentlich dessen Forsetzung. Die höchste Erhebung ist die Krottenspitze, die wegen ihres Aussehens gerne mit einem Affenkopf verglichen wird.
Der Name kann entweder vom Tiernamen "Kröte" (unwahrscheinlich) oder vom romanischen "crypta" abstammen. Genaueres hierzu finden Sie beim Großen Krottenkopf.

Erschließung:

Der einfachste Aufstieg (I) führt von der Scharte zwischen Öfner- und Krottenspitze über den zerborstenen Gipfelgrat nach oben.
Berühmt ist die Klettertour über den Krottenspitzengrat (IV), die laut Zettler einer der lohnensten Kletterfahrten des Allgäus darstellt.

Besteigungsgeschichte:
Wahrscheinlich hat Gümbel bei der ersten bekannten Ersteigung der Öfnerspitze 1854 auch die Krottenspitze mitgenommen, da sie von der Krottenspiotz nur durch eine 80 m tiefe Scharte getrennt wird.
Von Norden wurde der Berg erstmals durch E. Enzenberger u.a. 1897 erstiegen. Die erste Begehnung des Krottenspitzengrates gelang Dr. Beindl und A. A. Schulze 1902.

Krottenspitzen
Die höchste Spitze in der Mitte ist die Krottenspitze.

Weitere Links:
Berge: Großer Krottenkopf, Fürschießer
Berghütte: Kempter Hütte
Literatur:
Flurnamen, Steiner, S. 200
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 126 ff
Bergnamen, Steiner, S. 126f
Stand: 08.03.2009
 
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