| Beschreibung und Lage: |
Die markante Berggruppe mit ihren
vielen, immer größer werdenden Zacken
und Spitzen ist von Oberstdorf gut zu sehen. Sie
liegen etwas östlich hinter
dem Fürschießer und der Krottenspitzengrat
ist eigentlich dessen Forsetzung.
Die höchste
Erhebung ist die Krottenspitze, die wegen ihres
Aussehens gerne mit einem Affenkopf verglichen
wird.
Der Name kann entweder vom Tiernamen "Kröte" (unwahrscheinlich) oder
vom romanischen "crypta" abstammen.
Genaueres hierzu finden Sie beim Großen
Krottenkopf.
|
| Erschließung: |
Der einfachste Aufstieg
(I) führt von der Scharte zwischen Öfner- und Krottenspitze
über den zerborstenen Gipfelgrat nach oben.
Berühmt
ist die Klettertour über den Krottenspitzengrat
(IV), die laut Zettler einer der lohnensten Kletterfahrten
des Allgäus darstellt. |
| Besteigungsgeschichte: |
Wahrscheinlich hat
Gümbel bei der ersten bekannten Ersteigung der Öfnerspitze
1854 auch die Krottenspitze mitgenommen, da sie von
der Krottenspiotz nur
durch
eine 80 m tiefe Scharte getrennt wird.
Von Norden wurde der Berg erstmals durch E. Enzenberger
u.a. 1897 erstiegen. Die erste Begehnung des Krottenspitzengrates
gelang Dr. Beindl und A. A. Schulze 1902. |
|

Die höchste Spitze in der Mitte
ist die Krottenspitze.
|
| Weitere
Links: |
Berge: Großer
Krottenkopf, Fürschießer
Berghütte: Kempter
Hütte |
| Literatur: |
Flurnamen, Steiner, S. 200
Alpenvereinskarte
von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 126 ff
Bergnamen, Steiner, S. 126f |
Stand:
08.03.2009
|
|