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Kanzelwand oder Warmatsgundkopf (2058 m)

Hammerspitze
1 Hammerspitze, 2 Hochgehrenspitze (oder Wannenkopf oder Nordwestliche Hammerspitze), 3 Schüsser, 4 Warmatsgundkopf oder Kanzelwand
Beschreibung und Lage:

Von Oberstdorf aus führt ein Bergzug über die Grasberge Söllereck, Schlappoldeck und Fellhorn nach Südwesten. Der erste Felskopf dieses Zuges, der dann am Schüsser endet, ist die Kanzelwand. Laut Steiner hat sie ihren Namen von der Form. Im Osten führt eine Felswand wie eine Treppe hinauf zur Kanzel (in der Kirche). Der zweite, eher früher gebräuchliche Name Warmatsgund stammt von der südöstlich liegenden Alpe ab. Diese wiederum hat ihren Namen wahrscheinlich von einem Personennamen wie Warmunt, der im Allgäu früher öfter vorkam.

Erschließung:
Am einfachsten ist natürlich die Auffahrt mit der Kanzelwandbahn aus dem Walsertal (Riezlern) herauf. Von führt auch ein befahrbarer Weg hinauf bis zur Bergstation der Kanzelwandbahn. Von diort aus sind es noch etwa 1/2 h bis zum Gipfel.
Für Kletterer wurde extra ein 2-Länder-Klettersteig (nur für geübte mit Kletterausrüstung) durch die oben genannte Felswand erstellt.
Außerdem führt ein Weg aus dem Birgsautal kommend über den Wank und den Kühgund in den Rossgund und von dort steil hinauf zur Scharte südwestlich des Gipfels.
Links:
Alpen: Warmatsgund-Alpe
Berge: Fellhorn, Schüsser
Weiter Links (extern):
- Die offiziellen Seiten der Kanzelwand- und Fellhornbahn
Literatur:
Flurnamen, Steiner, S. 86
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 270 ff
Bergnamen, Steiner, S. 48
Stand: 22.08.2010
Die Kanzelwand von der Bergstation der Bahn aufgenommen
Die Kanzelwand von der Bergstation der Bahn aufgenommen
Kanzelwand mit Bahn
Die Kanzelwand mit ihrer Bergstation vom Fellhorn aus gesehen
Ausschnitt aus der Schrattkarte (Süden oben!)
Schrattkarte
 
Verbesserungsvorschläge und weitere Artikel für diesen Online-Führer werden gerne entgegengenommen! Alle Angaben auf diesen Seiten "ohne Gewähr"!   Alex Rößle