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Söller-Alpe

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Söller-Alpe
1523 m
1350 - 1900 m
Senn
Beschreibung und Geschichte:
Söller ist wohl die leichtest erreichbare Alpe des Oberstdorfer Raumes. Von Kornau aus wurde über den alten Alpweg auch die erste Walserstraße auf dieser Route angelegt.
Sie liegt oberhalb der Waldgrenze am Ost-Hang des Söllerecks. Im Süden bildet eine Wandstufe eine natürliche Grenze zur Schlappoldalpe. Die Westgrenze bildet der Grat, der vom Söllerkopf bis fast zur Bergstation der Söllereckbahn hinunterführt.
Dier erste urkundliche Nennung stammt schon aus dem 11. Jahrhundert.
Früher gehörte auch das Gebiet der Alpe Schrattenwang auf der anderen Seite des Söllerecks zur Alpe, es wurde jedoch im 19. Jh. abgetrennt. Die Hütte der heutigen Sennalpe steht weit südlich des Schönenbichels. Stützle erwähnte noch zwei Galthütten, die am Schönenbichel und im sog. Älpele standen.
Unter Söller wird in der Literatur teilweise auch der ganze Bergzug verstanden, auf dem die Alpe liegt.
Der Ursprung des Namens ist noch nicht geklärt, könnte nach einer Vermutung Steiners vordeutsch sein.
Die Alpe ist im Sommer bewirtschaftet und berühmt für ihren hervorragenden Bergkäse.
Auf- und Abstieg:
Von der Bergstation der Söllereckbahn geht ein bequemer Weg hierher. Auch vom Gratweg, der vom Fellhorngipfel zur Bergstation der Söllereckbahn führt, ist ein direkter Abstieg zur Alphütte möglich.
Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Alpe Schrattenwang
Täler und Flüsse: Stillachtal, Breitachtal
Literatur:
Siehe Leitseite "Alpen"
Flurnamen, Steiner, S. 337f
Bauen am Berg, Stankowski, S. 247
Alternative Schreibweisen
Sölleralpe, Söller Alpe, Söller
Stand: 04.10.2009
Sölleralpe
Sölleralpe (Foto: Uli Rößle)
Sölleralper Käskessel
Käskessel in der Sölleralpe (Foto: Uli Rößle)
Ausschnitt aus der Schrattkarte (Süden oben!)
Schratt-Karte Stillachtal Süd
 
 
 
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