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Die Alpe
(1403 m) liegt in einem Wiesengebiet am NW-Fuß des Söllereck-Ausläufers
bei der Bergstation der Söllereckbahn.
Schrattenwang wird noch 1795 ein Vorsäss der
Alp Söller genannt. Erst im Jahre 1887 wurde
die Abtrennung Schrattenwangs von der Sölleralpe
rechtsgültig vollzogen, wobei die Weiden noch
in 59 österreichische (Walser) und 24 bayerische
Weiden gegliedert wurden.
Laut Steiner kann "Wang" hier durchaus
die Bedeutung "natürlich grünendes
Gelände" gehabt haben, die teilweise Vermoorung
ließ sicher nicht überall Wald aufkommen.
Er meint auch, dass der erste Teil des Namens "Schratt"
von Schrat = "Kobold" kommen könnte.
Der Wanderweg der, der aus Riezlern kommend, das Algebiet durchquert, war
die früher von den Walsern benutzte Straße nach Oberstdorf. Sie
gehörte
ab 1423 bis hinunter zum Espan, nahe der Talstation der Söllereckbahn,
zum Besitz der
Walser.
Noch heute sollen die Besitzverhältnisse am Weg nicht eindeutig geklärt
sein, denn auf alten Karten sollen "außermärkische" Besitzrechte
eingezeichnet sein.
Die Alphütte ist ganzjährig
bewirtschaftet.
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