| Beschreibung und Geschichte: |
| Die talnahe Raut-Alpe liegt auf der
Sonnenseite links des Starzlachtales in 1.000 bis
1.100 m Höhe unterhalb des Geißbergrückens.
Die Weidefläche beträgt 41 ha. Die Alpe
wurde erstmals 1498 erwähnt. Im Jahre 1537 erwarb
sie Graf Waldburg-Wolfegg. Lange Zeit war sie eine
Sennalpe der Alpgenossenschaft Raut-Schattwald. 1935
wurde die Sennhütte durch eine Lawine beschädigt.
Da sie gut erschlossen ist, wurde sie schon 1953 elektrifiziert.
1995 wird sie vom Pächter der Schattwaldalpe
Tannheimer aus Maderhalm als Jungviehalpe genutzt. |
| Auf- und Abstieg: |
| Von der Straße, die von Tiefenbach über
Winkel nach Rohrmoos führt, zweigt 100 m nach
der Mautstelle eine geschotterte, steile Straße
nach rechts ab, die bis zur Alphütte führt.
Dieser Weg führt - mit vielen Viehgattern unterbrochen
- durch das gesamte Alpgebiet und endet nahe der
Ortschaft Rohrmoos
an
der geteerten
Straße. |
| Weitere Links: |
Täler und Flüsse: Starzlachtal
Alpen und Alphütten: Schattwald
Radtouren: Rohrmoos |
| Literatur: |
Bauen am Berg,
Stankowski, S. 227
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 134
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 78
Geschichte Oberstdorfs, Teil 3, S. 71 |
 |
|
 |
 |
| Alternative Schreibweisen |
| Raut Alpe, Rautalpe |
Stand:
04.10.2009
|
| |
|