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Oberstdorfer Alpen: . Mahdtal-Alpe (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Mahdtal-Alpe
1497 m
1400 - 1900 m
Galt
Beschreibung und Geschichte:

Die Mahdtal-Alpe liegt oberhalb des Höllochs, einer Karsthöhle, im Mahdtal, östlich unterhalb des Windecksattels. Früher war sie eine Mischalpe. Heute wird sie zusammen mit der Hochalpe als Jungviehalpe von der Weidegenossenschaft Sibratsgfäll/ Vorarlberg genutzt. Die Alphütte ist renoviert. Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg
Die ehemals fürstl. Alpen (Höfle-Alpe, Mahdtal-Alpe, See-Alpe, Hoch-Alpe, Bestlesgund-Alpen) zwischen den Gottesackerwänden waren vormals als »Breitachtalalpen« bezeichnet, erstmals 1398 in Kaufurkunden erwähnt als Lehen des Fürststiftes Kempten, zunächst in bürgerlichem Besitz, dann Grafschaft Sonnenberg, im 16. Jahrhundert Erbschaft der Wolfegger. Der Flurname »Sonnenberg« gilt für die Südabdachung der Oberen Gottesackerwand zum Plateau.

Auf- und Abstieg:
Von der Innerschwende im Kleinen Walsertal führt ein Wanderweg durch das Mahdtal hinauf zum Windecksattel, der mitten durch das Weideglände der Alpe geht.
Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Breitachtalalpen, Hochalpe
Täler und Flüsse:
Breitachtal, Starzlachtal
Literatur:
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 110
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Geschichte Oberstdorfs, Teil 3, S. 70
Bauen am Berg, Stankowski, S. 231f

Das Mahdtal
Alternative Schreibweisen
Mahdtal Alpe, Mahdtalalpe
Stand: 27.09.2009
Ausschnitt aus der Schrattkarte (Süden oben!)
Schrattkarte Ifen2
 
Verbesserungsvorschläge und weitere Artikel für diesen Online-Führer werden gerne entgegengenommen! Alle Angaben auf diesen Seiten "ohne Gewähr"!   Alex Rößle