| Beschreibung und Geschichte: |
Um 1500 taucht die Lugenalpe zum
ersten Mal als stiftkemptisches Lehen in den Urkunden
auf. 1726 wurde sie zum ersten mal als Sennalpe
erwähnt. Im 19. Jahrhundert gab es noch zwei
Lugenalpen. Die Hintere, auf der immerhin 30-36
Kühe Weide fanden, entsprach etwa der heutigen
Lugenalpe. Die Vordere Lugenalpe lag westlich davon
unterhalb des Hahnenköpfles. Dort konnten jedoch
nicht mehr als 12-15 Kühe und einige Geißen
gesömmert werden. Wann die beiden Alpen zusammengefasst
wurden, ist unsicher, wahrscheinlich erst 1867,
denn in diesem Jahr wurden sie beide vom Prinzregenten
Luitpold erworben. Mit dem Tauschvertrag im Jahre
1900 übernahm Freiherr von Heyl die beiden
Alpen, die dann 1953 vom Verein der ehemaligen Rechtler
erworben wurden.
Der Name "Lugenalp" könnte vom Personennamen
Luog (Lueg) abgeleitet werden, obwohl der zwar im
Allgäu aber nicht in Oberstdorf nachgewiesen
werden kann. |
| Auf- und Abstieg: |
| Die Lugenalpe liegt südlich
oberhalb des Oytalhauses getrennt durch eine bewaldete
Steilstufe (Lugenalper Wald) unterhalb des Hüttenkopfes.
Vom Oytal führt ein Wanderweg herauf, der über
die untere und obere Lugenalpe zum Hahnenköpfle
und von dort über das Gerstruber Älpele
wieder hinunter nach Gerstruben führt. |
| Weitere Links: |
Berge: Hahnenköpfle
Täler und Flüsse:Oytal |
| Literatur: |
Ortsnamenbuch, Dertsch,
S. 110
Flurnamen, Steiner, S. 223
Stützle, S. 23
Bauen am Berg, Stankowski, S. 239
Oberstdorfer Geschichte IV, S.
254 ff
Lageplan des vom Verein der ehemailgen Rechtler ...
erworbenen Heylschen Grundbesitzes |
| Alternative Schreibweisen |
| Lugen Alpe, Lugenalpe |
| Stand:
27.09.2009 |
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Die untere Lugenalpe |

Die obere Alphütte |
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