| Beschreibung und Geschichte: |
Die Hochalpe und die Lohmoosalpe liegen
in 1.500 bis 1.960 m Höhe nördlich des Roßkopfes
(1958 m). Die Bergweide in der Latschenregion umfasst
ca 111 ha und war bis Ende des 19. Jahrhunderts eine
Sennalpe. Wenn das Vieh hoch unter den Wänden
weidete, wurde es am Torkopfsee im Freien gemolken.
Später wurde sie zur Mischalpe, heute ist es
eine große Jungviehalpe in Pacht der Weidegenossenschaft
Sibratsgfäll, die zusammen mit Bestlesgund- und
Mahdtalalpe, mit Vorsäß Schrine und im
Wechsel mit Biecht- und Waldalpe in der Gemeinde Balderschwang
(sonnseitig) genutzt wird. Das Hochalpgebäude
wurde um 1934 neu erbaut, wobei sich der Materialtransport
schwierig gestaltete. Das Bauholz kam vom Keßlerwald
und das übriges Material wurde durch Träger
hinaufbefördert. Die Alpe gehört zu Rohrmooser
Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Die ehemals fürstl. Alpen (Höfle-Alpe, Mahdtal-Alpe,
See-Alpe, Hoch-Alpe, Bestlesgund-Alpen) zwischen den
Gottesackerwänden wurden vormals als »Breitachtalalpen«
bezeichnet. |
| Weitere Links: |
Alpen und Alphütten:
Mahdtalalpe, Breitachtalalpen
Täler und Flüsse:Breitachtal,
Starzlachtal |
| Alternative Schreibweisen |
| Hochalpe, Hoch Alpe, Lohmoos
Alpe, Lohmoosalpe, Lohrmoos Alpe, Lohrmoos-Alpe, Lohrmoosalpe,
Lochmoosalpen |
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| Auf- und Abstieg: |
| Von der Straße von Rohrmoos
nach Siebratsgfäll biegt kurz vor Hirschgund
ein Wanderweg nach Süden in Richtung Windecksattel
ab. Kurz nach der verfallenen Keßleralpe und
vor dem Mitteleck verzweigt sich der Weg und wir nehmen
den rechten, der uns schon nach wenigen Metern zur
Alphütte (1600 m) führt. Zwischen den Oberen
Gottesackerwänden und dem Mitteleck zieht der
Weg nun weiter hinauf zum Wanderweg, der über
das Gottesackerplatteau nach Rohrmoos führt. |
| Anmerkung: |
| Bei dieser/n Alpe/n bin ich mir nicht
sicher, da die Literatur und die Karten hier zweideutig
sind und ich auch perönlich das Alpgelände
nicht kenne. Stankowski fasst die Alpen Keßler,
Bestelsgund und Lohmoos als sog. Hochalp zusammen
und schreibt, dass die Hoch-Alpe selbst verfallen
sei. Auf der Schrattkarte findet man das Alpgelände der Hoch-Alpe etwas höher
als das der Lohmoos-Alpe.
Göhl fasst in seiner Beschreibung die beiden
Alpen auch zusammen. |
| Literatur: |
Bauen am Berg,
Stankowski, S. 232f
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 75
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Geschichte Oberstdorfs, Teil 3, S. 69 |
| Stand:
07.03.2009 |
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