| Beschreibung und Geschichte: |
Auf der westlichen
Talseite des Birgsautals liegt unter dem Schartenkopf und dem Griesgundkopf
in einer Wanne (dem Griesgund) die Griesgundalpe. Sie wurde 1610 erstmals erwähnt. Die kleine Sennhütte und
stand auf 1402 m Höhe zwischen zwei Gratzügen
auf der Nordostseite eines großen, wenig eingreifenden
Kars. Von dort bietet sich
eine freundliche Aussicht in das Birgsautal und weiter
hinaus bis zum Grünten. Stützle erwähnt 1848, dass 10 Kühe gesommert wurden. 1897 wurden die Alpe
vom Prinzregenten Luitpold erworben, inzwischen vom Hause Wittelsbach an Herrn Kurle
aus Bolsterlang verkauft. Wann die Alpe aufgelassen
wurde ist mir unbekannt.
In der der Zwischenzeit wurde die Hütte durch
eine Jagdhütte ersetzt.
Der Name "Gries" kommt von dem dortigen "mürbe(n), hornsteinhaltige(n) Gestein, das zu kleinen, rauhen Bröcklein zerfällt". Der Griesgundkopf erhielt seinen Namen von der Alpe. |
| Auf- und Abstieg: |
| Das Alpgebiet liegt am nördlichsten
Punkt des Weges, der von der Mindelheimer Hütte
über den Guggersee nach Birgsau führt. Kurz
vor der Hütte beginnt der Abstieg ins Tal. |
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| Weitere Links: |
Berge: Griesgundkopf
Täler und Flüsse: Stillachtal |
| Literatur: |
Siehe Leitseite
"Alpen"
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff
Flurnamen, Steiner, S. 114/115
Alpnamen, Steiner, S. 66
Stützle, S. 31
Lageplan des vom Verein der ehemailgen Rechtler ...
erworbenen Heylschen Grundbesitzes |
| Alternative Schreibweisen |
| Griesgund Alpe, Griesgundalpe |
| Stand:
16.08.2011 |
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