| Beschreibung und Geschichte: |
| Die Durachalpe befindet sich
drei Stunden südöstlich vom Markt im Hintergrund
des Traufberges. Sie bestand aus zwei Sennhütten
und einem Stall.
Der Name bezeichnet in der heutigen Zeit den Abschluss
des Traufbachtales, denn die Alpe war früher
nur die Viehweide im Durach zu einem Traufberger Hof
gleichen Namens. 1749 besaß Johannes Lechner
von Oberstdorf darauf 10 Weiden und bat um eine Steuerermäßigung,
da diese Weiden so stark mit Schnee und Steinen überzogen
waren, dass man kaum die Hälfe davon beschlagen
konnte. Später wurde die Durachalpe als letzte
der Traufbacher Höfe in eine Sennalpe umgewandelt.
Um 1900 wurde die Alpe von Freiherr von Heyl erworben
und sie ging schließlich
1953 durch Kauf an den Verein der ehemaligen Rechtler.
Heute ist die Durachalpe ein Teil der Traufbergalpe
geworden und nur noch von dem Stall am „Hüttlesgeren“
sind noch einige Reste des Fundaments übrig. |
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| Auf- und Abstieg: |
| Von Spielmannsau durch den Tobel
zum Traufberg und von dort weiter zum Talschluss. |
| Weitere Links: |
Alpen und Alphütten:
Traufberg
Orteschaften: Traufberg
Täler und Flüsse:Traufbachtal |
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| Literatur: |
Siehe Leitseite
"Alpen"
Bauen am Berg, Stankowski, S. 234, 245
Flurnamen, Steiner, S. 66, 174
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff
Lageplan des vom Verein der ehemailgen Rechtler ...
erworbenen Heylschen Grundbesitzes |
| Alternative Schreibweisen |
| Durach Alpe, Durachalpe |
| Anmerkung: |
| Stankowski erwähnt eine Käserstatt
Alpe. Diese ist jedoch , wenn man ihre Lage auf dem
abgebildeten Plan betrachtet, meines Erachtens mit
der Durach-Alpe identisch ist. Steiner beschreibt
eine Alpe Käserstatt auf der Schattenseite des
Traufbachtales. Sie lag talnah am alten Aufstieg zur
Hierenalpe. |
Stand:
24.04.2009
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