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Birkatsgündle-Alpe

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Birkatsgündle 1709 m 1600 - 1800 m aufgelassen
Beschreibung und Geschichte:

Die Alpe liegt Birkatsgündle gehört zu den Warmatskundalpen und liegt schwer zugänglich westlich unterhalb des Griesgundkopfes.
Seinen Namen bekam es von den Birken, die auf dem Weidegebiet anscheinend heute noch wachsen. Das Wort „Gund“ tritt allein in der Gemeinde Oberstdorf in ca. 30 verschiedenen Namen auf. Es bezeichnet eine Hohlform oder einer ihr nahekommenden Geländeform, für die in der Geographie der Begriff „Kar“ steht.
Ob die Oberstdorfer im Jahre 1634 ihre Kirchenschätze auf diesem Birkatsgündle vor den Schweden oder auf dem gleichnamigen am Riefenkopf versteckten, wird wohl nie wieder geklärt werden können.

Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Warmatsgundalpe, Roßgundalpe, Kühgundalpe
Täler und Flüsse:Stillachtal
Auf- und Abstieg:
Das Alpgebiet wird durch eine Straße erschlossen, die von der Skiflugschanze über Schwand und Leiter zum Schlappoldhöfle führt. Dort verzweigt sie sich in drei Straßen.
Die linke führt ins Warmatsgundtal bis hinter an den Wank. Hier beginnt der Aufstieg über den Kühgund zur Fiderpaßhütte.
Die mittlere Straße geht nach oben zum Kanzelwandhaus (Möser Hütte).
Die rechte Straße zieht hinauf zur Alpe Schlappold.
Literatur:
Siehe Leitseite "Alpen"
Bauen am Berg, Stankowski, S. 251
Flurnamen, Steiner, S. 370f,
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff
Prinzregent Luitpold von Bayern, Weißensteiner I. u.a. in "Unsere Oberstdorf", Heft 2, S. 91
Stand: 08.03.2009
Lage der ehemaligen Alpe Birkatsgündle
Lage der ehemaligen Alpe Birkatsgündle
Ausschnitt aus der Schrattkarte (Süden oben!)
Schratt-Karte Stillachtal Süd
 
Verbesserungsvorschläge und weitere Artikel für diesen Online-Führer werden gerne entgegengenommen! Alle Angaben auf diesen Seiten "ohne Gewähr"!   Alex Rößle